Lutherstadt Wittenberg
(Kreisstadt des Landkreises Wittenberg)

Lutherstadt Wittenberg, an der Elbe gelegen, wird erstmals 1180 erwähnt. Die Stadtrechte  erhielt 1293 durch den Herzog Albrecht II. verliehen. In den folgenden Jahren und Jahrhunderten wechselte die Landeszugehörigkeit von Askaniern über Preußen bis hin zur Kreisstadt im Bezirk Halle während des Bestehens der DDR bis hin zur Kreisstadt im Land Sachsen-Anhalt. Über die Landesgrenzen hinaus wurde bekannt Wittenberg durch das Wirken Martin Luthers, als Zentrum der Reformation sowie der Wittenberger Universität unter der wohlwollenden Duldung und Förderung durch Kurfürst Friedrich III., der Weise (1663 - 1525). Bedeutende Persönlichkeiten, die hier wirkten und auch studierten trugen zur Bekanntheit der Stadt bei. Erwähnt seien hier Martin Luther, Johannes Bugenhagen, Philipp Melanchthon, Lucas Cranach (d. Ä. und d. J.), Giordano Bruno, aber auch G. E. Lessing, der hier studierte, nicht zu vergessen Wilhelm Eduard Weber, Physiker und Julius Riemer, Sammler und Naturkundler. Wichtige Handelswege, die Lage an der Elbe sowie die Anbindung Wittenbergs an die Eisenbahn trugen insbesondere ab dem 19. Jahrhundert zur wirtschaftlichen Entwicklung und Ansiedlung von Industriebetrieben bei.
In den zurückliegenden Jahrhunderten hatten die Stadt und Bevölkerung unter den Auswirkungen der Pest im Mittelalter, Kriegen und Gewaltherrschaften zu leiden. Die Festungsanlagen aus dem Mittelalter wurden wegen notwendiger Stadterweiterungen bereits Ende des 19. Jahrhunderts niedergelegt. Ein grüner Gürtel aus Parks sind an ihrer Stelle und lassen ihren Verlauf erahnen. In unmittelbarer Nähe befinden sich Museen und Gebäude, bedeutender Persönlichkeiten.  Wurden in der DDR-Ära vorwiegend Plattenbauten errichtet, um den Wohnungsbedarf zu decken, so sind nach der Wende 1989 zunehmend wieder historische Bauten fachgerecht restauriert worden.
Weitere wichtige Informationen sind über die Stadt unter www.wittenberg.de , den Landkreis betreffend unter www.landkreis-wittenberg.de sowie  zur Landesgeschichte unter www.zeitstrahl.bildung-lsa.de/index1.html zu finden.
An dieser Stelle sei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stadtarchivs und der Regionalen Medienstelle Wittenberg für die Unterstützung und Bereitstellung von historischem Bildmaterial gedankt.
Fotos: wenn nicht anders ausgewiesen Hartmut Brauer, LISA Halle, 2000 - 2008
 

Stadtplan aus dem Jahre 1925
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Urkunde über ein Bündnis zwischen Herzog Rudolf II. und der Stadt zur Bekämpfung und Auslieferung von Räubern aus dem Jahre
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Friedrich III. der Weise,
Kurfürst von Sachsen, 1486–1525,
geb.17. 1.1463, gest. 5.5.1525
(Förderer M. Luthers, Gründer der Universität)
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Stadtansicht von Süden
(Kupferstich: aus Braun und Hogenberg 1574) (1826/1829)
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Karl V. belagert die Festung Wittenberg 1547
(Schmalkadischer Krieg)
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Beschießung der Stadt am 3. 10. 1760 (7jähriger Krieg)
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Erstürmung Wittenbergs durch die alliierten Truppen am 13. Januar 1814
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Stadtansicht von Süden (1826/1829)
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Flößerei auf der Elbe in den 1930er Jahren
(Kreismedienzentrum Wittenberg)
Schiffskonvoi mit Schlepper
(Kreismedienzentrum Wittenberg)
Raddampfer mit Kahn im Schlepp
(Kreismedienzentrum Wittenberg)
Hafengelände um 1935
(Kreismedienzentrum Wittenberg)
Hafen um 1950
(Kreismedienzentrum Wittenberg)
Markt mit Wachparade 1853
Steindruck: Friedrich Müller
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Wittenberger Bahnhof 1858
Lithographie: R. Geissler
(Stadtarchiv Lutherstadt Wittenberg)
Stadtansicht von Süden (Pratau)
(2008)
 
Fernverkehrsstraßen und Stadtansicht von Westen (2008) Stadtansicht von Süden Sportstadion und Blick auf die Stadt Hinweistafel vor der Schlosskirche
Blick auf Schloss mit Kirche Blick von Turm der Schlosskirche in Richtung Osten,
rechts neue Elbbrücke (2000)
Blick von Turm der Schlosskirche in Richtung Nordosten Blick von Turm der Schlosskirche in Richtung Nordosten
 
Blick von Turm der Schlosskirche in Richtung Westen (Industriegebiet Piesteritz) Blick von Turm der Schlosskirche in Richtung Westen (Hafen) Blick auf den Hafen Schiffsanlegestelle mit Fahrgastschiff
Hafeneinfahrt Zugang zur Altstadt, Stadtinformation und Wohnhaus J. Jonas Gedenktafel Justus Jonas
(Anhänger Luthers, predigte u. a. in Halle, Magdeburg, Zeitz)
Turm der Schlosskirche und
Tür mit den Thesen
(Theseanschlag 1517)
Marktplatz mit Rathaus und Kirche Denkmäler von Ph. Melanchthon und M. Luther vor dem Rathaus Markt mit Marktkirche, Geschäftsstraße Cranachhaus
Cranachhaus mit Gedenktafeln an
Cranach d. Älteren und Jüngeren
Im Cranachhof Geschäftsstraße, Collegienstraße Eingangsportal zur Stiftung Leucora an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
( www.leucorea.de )
Innenhof der Leucorea
seit 1994 ist Wittenberg wieder Universitätsstadt
Collegienstraße mit Eingang zur Luthergedenkstätte Lutherhaus Luthergedenkstätte, Innenhof
 
Plastik Katharina von Bora in der  Luthergedenkstätte,
Stadtfest mit nachgestellter Hochzeit von
M. Luther und und K. v. Bora
Eingang zu den musealen Einrichtungen im Schloss mit
Städtischen Sammlungen u. a. zur Stadtgeschichte, Natur- und Völkerkunde, Archäologie
Ausstellungsraum im Naturkundemuseum Blick auf mittelalterliches Modell
im Museum